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Winkhaus Chronik

DIE GRÜNDUNGSZEIT

Im Jahre 1854 gründete August Winkhaus im westfälischen Halver ein Kommissionsgeschäft, in dem er Eisenwaren aller Art verkauft.

Nach ersten Erfolgen verlegt er das Geschäft nach Hagen, vier Jahre später beginnt er mit der Produktion von Vorhangschlössern. Den Erfolg dieses Schrittes erlebt August Winkhaus jedoch nicht mehr, da er bereits im Alter von 38 Jahren nach kurzer Krankheit stirbt. Seine Frau Marie Pauline führt die Geschäfte weiter, bis der älteste Sohn Rudolf die Firma übernehmen kann.

Ein Brandunfall zwingt die Unternehmer- familie dazu, die Produktion nach Münster zu verlagern.


1854

Firmengründer August Winkhaus eröffnet ein Kommissionsgeschäft für Eisenwaren im westfälischen Halver, in dem er hauptsächlich Vorhangschlösser verkauft.

1862

Das Unternehmen zieht nach Hagen, da dort eine verbesserte Verkehrsanbindung und der neue Standort zusätzliches Wachstum ermöglichen.

1866

August Winkhaus nimmt die Produktion von Vorhangschlössern selbst in die Hand, nachdem sein Düsseldorfer Hauptlieferant nicht mehr produziert.

1869

Nach kurzer Krankheit stirbt August Winkhaus, im Alter von 38 Jahren. Seine Ehefrau Marie Pauline führt das Unternehmen mit einem auswärtigen Geschäftsführer weiter, während der 15-jährige Sohn Rudolf seine Lehre beendet.

1873

Die Produktionsstelle für Vorhangschlösser wird durch einen Brand völlig zerstört. Der 19-jährige Rudolf Winkhaus übernimmt nach seiner Lehre die Geschäftsführung des Unternehmens.

1879

Die Familie Winkhaus verlagert das Unternehmen nach Münster.

1888

Am Bohlweg in Münster errichtet Rudolf Winkhaus einen kleinen Betrieb, um dort mit der Produktion von Kleineisenteilen und Vorhangschlössern zu beginnen.

1890

Winkhaus beschränkt sich auf die Vorhangschlösser, stellt die Produktion der Kleineisenteile ein und vergrößert gleichzeitig den Betrieb.